Die Wölfli verbrachten vom 16.-18. März ein verlängertes Wochenende in Himmelried. Eingekleidet war das Programm unter dem Motto «Nordpol».

Eine Hauptfigur aus dem Quartalsprogram – Leila Scarlett – hatte sich aus dem Staub gemacht, und war nicht mehr in Lützel aufzufinden. Die Wölfli erfuhren, dass sie sich mit Skiern auf den Weg zum Nordpol gemacht hatte, also reisten sie ihr kurzentschlossen nach. Ausgestattet mit guten Regen- und Winterkleidern und viel Süssigkeiten machten sie sich am Freitagabend auf die Reise. Mit dem Zug bis nach Grellingen, von wo aus es zu Fuss weiterging. Die Wanderung an den Nordpol führte über das Kaltbrunnental nach Himmelried. Im Dunkeln erreichten die Wölfli ihr Nachtquartier für die nächsten zwei Tage: das (frisch renovierte) Lagerhaus DonBosco. Nach dem Abendprogramm kehrte erstaunlich schnell Nachtruhe ein, doch die war nur von kurzer Dauer: die Wölfli erwiesen sich als «Sehrfrühaufsteher» und so waren bereits mehrere Stunden vor dem Frühstück alle wieder auf den Beinen…

Abendessen vor dem Kaltbrunnental

Auf der Wanderung hatten die Wöfli einen Eisbären getroffen, der ihnen versprach bei der Suche zu helfen, wenn sie das «Rätsel der Rentiere» lösen können. Am Morgen machten sich die Wölfi deshalb auf, um die Umgebung des Lagerhauses zu erkunden. Bei einem Postenlauf kamen sie dem Rätsel auf die Spur und sie lernten, wie sie Rentiere aus ausgestopften Socken selber basteln konnten. Damit waren sie den ganzen Nachmittag beschäftigt. Am Abend kehrte der Eisbär zurück und war von den vielen Rentieren beeindruckt. Leider hatte er aber keine Ahnung wo sich Leila befand. Er riet den Wölfli, sich an eine Wahrsagerin zu wenden, die ganz in der Nähe wohnte.

gebastelte Rentiere

Spiele Draussen

Die Wahrsagerin konnte in der Tat weiterhelfen. Sie benötigte jedoch noch ein paar Fische, um darin den genauen Aufenthaltsort von Leila abzulesen. Da es den ganzen Tag bereits sehr regnerisch war und es begonnen hatte zu scheinen, wurde der Fischweiher (und das dazugehörige Geländespiel) kurzerhand nach drinnen verlegt. Die Wölfli waren beim Fischen erfolgreich, und sie erfuhren den genauen Aufenthaltsort von Leila.

Taschenlampen-Lagerfeuer

Nach ein einer deutlich längeren Nacht als der ersten machten sich die Wölfli auf den Weg ins Tal der Eisbären. Da es in der Nacht ein paar Zentimeter geschneit hatte, passte die Einkleidung nun perfekt zum Wetter. Die Suche der Wöfli fand ein gutes Ende, denn sie fanden Leila in einer verschneiten Hütte im Wald. Zum Abschluss kochten die Wöfli auf dem Feuer «Wieneretti»-Suppe und verspeisten noch die letzten Kuchen, die von den Eltern mitgegeben wurden.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Eltern, welche uns mit feinen (Essens-)Spenden sehr grosszügig eingedeckt haben!

Bei der Heimreise verzichteten wir auf die Wanderung, und kürzten mit dem Postauto ab. Müde und zufrieden kehrten alle Wöfli wieder nach Lützel zurück.

Gruppenfoto Wölfli 2018